Der Frauen-Supercup im Fußball stellte Seite an Seite auf der Tribüne die drei größten Verantwortlichen des portugiesischen Fußballs: Pedro Proença, Präsident des Portugiesischen Fußballverbandes, Rui Costa, Präsident von Benfica, und André Villas-Boas, Präsident des FC Porto.
Die drei Sportführer verfolgten gemeinsam das Spiel zwischen den Frauenmannschaften der beiden rivalisierenden Vereine, ein Bild, das aufgrund der seltenen Nähe zwischen den Vertretern der drei Institutionen für Überraschung sorgte.
Pedro Proença hatte als Präsident der FPF Verantwortlichkeiten bei der Organisation des Wettbewerbs, was seine Anwesenheit bei der Veranstaltung rechtfertigte. Rui Costa und André Villas-Boas hingegen vertraten die Vereine, die am Supercup teilnahmen.
Die gleichzeitige Anwesenheit der drei Funktionäre auf derselben Tribüne steht im Gegensatz zur historischen Rivalität zwischen Benfica und dem FC Porto, sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball, sowie zu den Spannungen, die manchmal die Beziehungen zwischen den Vereinen und dem Verband kennzeichnen.




