Einer Untersuchung der britischen Zeitung „The Guardian" zufolge hat ein US-Gericht offenbar einen nicht einvernehmlichen Eingriff zur Durchführung der Zwangsernährung von festgehaltenen Einwanderern im Hungerstreik genehmigt. Die Entscheidung ermöglicht es, die Inhaftierten ohne ihre Zustimmung direkt im Magen zu ernähren.
Die Maßnahme betrifft Einwanderer, die in Haftzentren in den Vereinigten Staaten festgehalten werden und sich für einen Hungerstreik als Protestform entschieden haben. Die gerichtliche Genehmigung wirft ethische und rechtliche Fragen über die Rechte der Inhaftierten und die Grenzen der erzwungenen medizinischen Intervention auf.
Die Zeitung „The Guardian" enthüllte die Einzelheiten dieser Genehmigung nach einer eingehenden Untersuchung über die Bedingungen der festgehaltenen Einwanderer. Die direkte Magenfütterung ist ein umstrittenes medizinisches Verfahren, das in verschiedenen Haftkontexten Gegenstand von Debatten gewesen ist.




