Einundzwanzig Migranten wurden nach Marokko abgeschoben, nachdem sie auf eine Militärstreife in Ceuta Steine geworfen hatten. Die spanische Guardia Civil war die Sicherheitskraft, die auf diesen Vorfall an der Landgrenze zwischen Ceuta und Marokko reagierte.
Den Migranten wurde die Möglichkeit gegeben, zwischen zwei Optionen zu wählen: freiwillig nach Marokko zurückzukehren oder vor dem zuständigen Gericht auszusagen. Diese Wahl war möglich, weil die Migranten keine registrierten strafrechtlichen Vorstrafen hatten.
Angesichts fehlender Vorstrafen entschieden sich alle 21 Migranten dafür, freiwillig in ihr Herkunftsland Marokko zurückzukehren und vermeideten so das Gerichtsverfahren in Spanien. Diese Entscheidung ermöglichte eine schnellere Lösung der Situation ohne Gerichtsverfahren.
Der Vorfall ereignete sich in der Grenzregion von Ceuta, einer spanischen Exklave auf afrikanischem Gebiet, die häufig Schauplatz von Versuchen irregulärer Einreise von Migranten aus Marokko und anderen Ländern des afrikanischen Kontinents ist.



