Duftende Reinigungsprodukte können zur Bildung einer unsichtbaren Form der Luftverschmutzung in Innenräumen beitragen, so eine letzte Woche auf der American Chemical Society vorgestellte Studie. Die Forschung untersuchte, wie die für die Duftstoffe verantwortlichen Verbindungen mit dem in der Luft vorhandenen Ozon reagieren und ultrafeine, potenziell einatembare Nanopartikel bilden.
Die Forscher testeten konventionelle Produkte und Desinfektionsmittel botanischen Ursprungs in kontrollierten Wohnumgebungen, einschließlich eines experimentellen Hauses mit Sensoren zur Messung der Luftqualität. Während der Reinigungsaktivitäten wie Bodenwischen, Sprühen auf Arbeitsplatten oder Reinigen von Oberflächen wurden schnelle Anstiege der Konzentration von ultrafeinen Partikeln verzeichnet.
Die Studie deutet darauf hin, dass diese Innenraumverschmutzung mit den Werten in stark befahrenen Verkehrszonen vergleichbar sein kann. Die ultrafeinen Partikel können aufgrund ihrer geringen Größe tief in die Lunge eindringen und Risiken für die Atemwegsgesundheit der Bewohner darstellen.




