Das Massaker des „Sieben-Töters" ereignete sich 1987 und erschütterte Portugal zutiefst. Vítor Jorge war der Urheber dieser brutalen Straftat, die zum Tod von sieben Menschen führte. Die Opfer umfassten Mitglieder seiner eigenen Familie sowie seine Geliebte, was diesen Fall zu einem der bemerkenswertesten kriminellen Vorfälle der jüngeren portugiesischen Geschichte machte.
Der Fall offenbarte tiefe mit Vítor Jorge verbundene Traumata und deutete auf eine von traumatischen Erlebnissen geprägte Kindheit und Entwicklung hin, die zu seinem psychischen Zustand beitrugen. Sein gestörter Geist geriet ins Zentrum der Aufmerksamkeit, nicht nur der Strafverfolgungsbehörden, sondern auch der psychiatrischen und juristischen Gemeinschaft des Landes.
Das Verbrechen spaltete Psychiatrie und Justiz in Portugal zutiefst. Experten debattierten lange über die strafrechtliche Verantwortlichkeit von Vítor Jorge und stellten infrage, ob er als zurechnungsfähig betrachtet werden sollte oder nicht, angesichts seines Geisteszustands. Diese Debatte zog sich durch das gesamte Gerichtsverfahren und warf komplexe Fragen über psychische Gesundheit und Strafgesetzgebung auf.




