Die Partei AfD (Alternative für Deutschland) hat ein Bildungsprogramm vorgestellt, das vorsieht, die sogenannte „moralische Reserve des Holocausts" abzuschaffen und die im Geschichtsunterricht für den Zweiten Weltkrieg vorgesehene Zeit zu kürzen. Dieser Vorschlag steht im Zusammenhang mit einem umfassenderen Bildungsprogramm der rechtsextremen Partei.
Helena Ferro Gouveia kommentierte den „sehr deutlichen“ Anstieg der extremen Rechten bei den Landtagswahlen in Deutschland. Die Analystin hob insbesondere die Situation im Bundesland Sachsen-Anhalt hervor, wo die AfD bei diesen Regionalwahlen bedeutende Ergebnisse erzielte.
Das Bildungsprogramm der AfD stellt einen kontroversen Ansatz hinsichtlich der Behandlung der deutschen Geschichte dar, insbesondere in Bezug auf die Zeit des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs. Der Vorschlag, die Unterrichtszeit für diese Themen zu kürzen, hat eine Debatte über die Rolle der historischen Bildung im heutigen Deutschland ausgelöst.




