Der italo-schweizerische Gianni Infantino wird sich für das Amt des FIFA-Präsidenten erneut zur Wahl stellen, wie ein Sprecher der Organisation gegenüber der Nachrichtenagentur France-Presse bestätigte. Infantinos Entscheidung fällt in eine Zeit erheblicher Spannungen innerhalb der Organisation, die den weltweiten Fußball verwaltet.
Die erneute Kandidatur erfolgt trotz der Krise, die durch Infantinos gescheiterten Plan ausgelöst wurde, wonach die Klub-Weltmeisterschaft auf 32 Mannschaften erweitert und alle zwei Jahre ausgetragen werden sollte. Diese Vorschläge stießen auf heftigen Widerstand von nationalen Ligen, Spielergewerkschaften und Verbänden verschiedener Kontinente.
Der Plan wurde letztendlich aufgegeben, doch die politischen Folgen innerhalb der FIFA blieben bestehen. Infantino, der das Amt seit 2016 innehat, setzt sich weiterhin für die Notwendigkeit struktureller Reformen im internationalen Fußball ein, hat jedoch bei den umstrittensten Maßnahmen einen Rückzieher gemacht.




