Der Raub des Schatzes von Villena versetzte dem historischen Erbe der Provinz Alicante in Spanien einen schweren Schlag. In der Morgendämmerung des 27. August konnte eine Gruppe vermummter Personen in die Einrichtungen des städtischen Museums gelangen und floh in nur vier Minuten mit einer Goldsammlung von über 3.000 Jahren Antike.
Die gestohlenen Stücke gelten als grundlegend für das Verständnis der Goldschmiedekunst der Bronzezeit in Europa. Es handelt sich um einen Fund von unschätzbarem historischem und kulturellem Wert, der nun seiner größten Bedrohung seit seiner Entdeckung gegenübersteht.
Die Haupthypothese der Ermittlungsbehörden deutet darauf hin, dass die Räuber beabsichtigen, das Edelmetall sofort einzuschmelzen und nur dessen Gewicht zu nutzen. Diese Möglichkeit würde einen irreversiblen Verlust für die Erhaltung und das Studium der Geschichte bedeuten, da die Stücke für immer ihre Integrität und ihren archäologischen Wert verlieren würden.




