Die portugiesische Regierung wird bis zu 12 Millionen Euro bereitstellen, um die Winzer der abgegrenzten Region Douro direkt zu unterstützen, die ihren Produktionsüberschuss aus dieser Ernte nicht absetzen können. Die Unterstützung erfolgt als Notfallmaßnahme zur Hilfe für die Erzeuger angesichts der Vermarktungsschwierigkeiten bei Trauben.
Der Unterstützungsbetrag soll bei rund 50 Cent pro Kilogramm nicht verkaufter Trauben liegen, basierend auf der Rebfläche jedes Erzeugers, gemessen in Hektar. Diese Berechnungsmethode ermöglicht einen gerechteren und proportionaleren Betrag entsprechend den Bedürfnissen jedes Winzers.
Die Umsetzung und Auszahlung dieser Unterstützung liegt beim Instituto dos Vinhos do Douro e do Porto, das für die Verwaltung der Mittel und die Sicherstellung verantwortlich ist, dass sie zu den betroffenen Erzeugern gelangen. Diese Einheit ist hauptsächlich für die Regulierung und Förderung der Weine der Region zuständig.
Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund von Schwierigkeiten im Weinbaugebiet des Douro, wo viele Erzeuger Probleme haben, ihre Produktion während dieser Ernte abzusetzen, was die wirtschaftliche Lebensfähigkeit ihrer landwirtschaftlichen Betriebe bedroht.



