Eine Frau in London wurde zu 500 Pfund, etwa 584 Euro, bestraft, weil sie einen Kaffeebecher in einen Müllsack gelegt hatte. Der Vorfall ereignete sich neben einem völlig vollen Mülleimer.
Die Situation veranschaulicht die strengen Abfallmanagementvorschriften in der britischen Hauptstadt, wo die Bewohner erhebliche Strafen bei Verstößen gegen die Mülltrennungs- und Entsorgungsregeln riskieren.
Der Betrag der gegen die Frau verhängten Geldstrafe spiegelt die Politik der Null-Toleranz wider, die die lokalen Behörden in Bezug auf das unsachgemäße Management von Stadtmüll verfolgen.
Der Fall hat eine Debatte über die Verhältnismäßigkeit der Strafen und die Schwierigkeiten ausgelöst, mit denen die Bürger konfrontiert sind, wenn die Müllabfuhrdienste mit den Bedürfnissen der Bevölkerung nicht Schritt halten können.



