US-Militärkräfte haben am Samstag ein Boot abordiert, das angeblich Organisationen des Drogenhandels in internationalen Gewässern vor der Küste Ecuadors gehörte. Die Operation wurde gegen das als „María Candelaria" bezeichnete Boot durchgeführt, das sich etwa 270 Seemeilen (ca. 500 Kilometer) vor der ecuadorianischen Küste außerhalb der Hoheitsgewässer des Landes befand.
Dem Südkommando der US-Streitkräfte (SOUTHCOM) zufolge war dieses Boot Teil einer aus mehreren Booten bestehenden Treibstoffversorgungsplattform, die dem Drogenhandel im Pazifik diente. Diese Plattform unterstützte die narco-terroristische Organisation Los Choneros, die von den US-Behörden als gewalttätig eingestuft wird.
In den letzten neun Tagen wurden in dieser Region bis zu vier Boote von US-Militärs abordiert. Die an Bord des Bootes aufgefundenen Personen wurden den ecuadorianischen Behörden für die entsprechenden rechtlichen Verfahren übergeben.
Nach den Enter- und Aufgriffsoperationen wurden die Boote versenkt, wie vom US-Südkommando mitgeteilt wurde, das in den verfügbaren Informationen nicht den genauen Grund für diese Entscheidung angab.




