Manche Menschen mischen beim Handschreiben Groß- und Kleinbuchstaben innerhalb desselben Wortes oder Satzes, selbst wenn die grammatikalischen Regeln das Gegenteil vorschreiben. Dieses Verhalten kann einfach eine Gewohnheit oder eine besondere Ausdrucksform sein.
Die Graphologie, die Disziplin, die die Merkmale der Handschrift analysiert, hat diese Praxis mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen in Verbindung gebracht. Zu den von einigen Experten angebotenen Interpretationen gehören Kreativität, das Bedürfnis, sich abzuheben, und ein gewisser Widerstand gegen starre Strukturen.
Experten weisen jedoch darauf hin, dass dieses Merkmal allein nicht ausreicht, um den Charakter einer Person zu definieren, noch um zu bestimmen, ob sie unter emotionalem Leid leidet. Sich von den Konventionen beim Schreiben zu entfernen, kann als Zeichen von Originalität oder als Streben nach Differenzierung interpretiert werden.
Der Graphologe Federico Carelli beobachtete, dass diese Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben mit bestimmten Aspekten der Persönlichkeit zusammenhängen kann, obwohl die vollständige Analyse des Artikels aufgrund der Textlücke nicht möglich ist.




