Bei dem Unfall am Samstag, den 5. September, auf der Insel Fogo in Cabo Verde wurden mindestens 22 Menschen getötet und 18 verletzt. Die ursprüngliche Bilanz belief sich auf 18 Tote, doch die Zahl ist in den letzten Stunden gestiegen. Unter den Verletzten befinden sich Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren, vier von ihnen in kritischem Zustand.
Der Unfall ereignete sich, als der Bus, der Schüler auf einem Schulausflug transportierte, von der Straße abkam und aus einer Höhe von etwa 30 Metern in der Ortschaft Campanas de Cima in der Gemeinde Santa Catarina do Fogo stürzte.
Die Gemeindeverwaltung von São Filipe unterhält ein Team vor Ort, in Abstimmung mit der Gesundheitsdelegation, der Nationalpolizei, den freiwilligen municipalen Feuerwehren und anderen Behörden, um den Opfern und ihren Familien Beistand zu leisten. Die Gemeinde rief zwei Tage Trauer aus und kündigte für heute eine außerordentliche Sitzung an, um über Unterstützungsmaßnahmen für die Familien der Opfer zu beraten.
Der Präsident der Republik, José Maria Neves, und der Premierminister, Francisco Carvalho, sprachen öffentlich den Familien der Opfer ihr Beileid aus und wünschten den Verletzten eine rasche Genesung. Sie würdigten auch die Arbeit der Gesundheitsfachkräfte und der Rettungsteams, die den Opfern beistehen.




