Daten des Instituts für öffentliche Sicherheit (ISP) zeigen, dass zwischen Januar 2025 und März 2026 die Polizeistationen des Bundesstaates Rio de Janeiro mehr als 1,3 Millionen Straftaten aller Art erfassten. Diebstahl, Betrug und Raub führen die Registrierungen an und machen vier von zehn Fällen in dem 15-monatigen Zeitraum aus.
Bei der Analyse der etwas mehr als 60.000 Festnahmen von Jugendlichen und Verhaftungen auf frischer Tat im selben Zeitraum ändert sich das Bild jedoch erheblich. Die Aufklärungsquote ist extrem niedrig: Nur eine Person wird bei jedem 33. Raubüberfall im Staat auf frischer Tat verhaftet.
Einer von vier Festgenommenen wurde wegen Drogenhandels oder -assoziation zum Drogenhandel verhaftet. Auch Hehlerei und die Veränderung von Fahrzeugidentifikationsnummern, der technische Begriff für Fahrzeugklonung, fallen in den Verhaftungsrankings auf. Raub, Diebstahl und Betrug verlieren trotz der häufigen Registrierung dieser Delikte an Bedeutung, wenn man die Festnahmen und Verhaftungen auf frischer Tat betrachtet.




