Die GNR hat am Samstag während einer Straßenkontrolle in der Gemeinde Loulé einen 32-jährigen Mann verhaftet, der 4.300 Liter Kraftstoff illegal transportierte. Der Verdächtige fuhr in einem leichten Nutzfahrzeug mit 172 Kanistern, jeweils mit einem Fassungsvermögen von 25 Litern, und versuchte nach der Anhaltung das Fahrzeug zu verlassen und zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf von den Militärs eingeholt. Er wurde wegen des Verdachts auf Kraftstoffschmuggel festgenommen.
Während der Ermittlungen stellten die Behörden fest, dass das Fahrzeug im Rahmen des Schengener Informationssystems zur Beschlagnahmung ausgeschrieben war. Das Fahrzeug und die 172 Kanister mit Kraftstoff wurden beschlagnahmt. Die GNR gab nicht an, welches Ziel der vom Verdächtigen transportierte Kraftstoff hatte.
In den letzten Monaten haben die Behörden an der Südküste Portugals Dutzende maritimer und Straßen-Kraftstofftransporte abgefangen, die angeblich zur Versorgung von Hochgeschwindigkeitsbooten bestimmt sind, die beim Drogenhandel zwischen der Hohen See und der portugiesischen Küste eingesetzt werden.
In den letzten Wochen wurden auch mehrere Tonnen Drogen an der Algarve-Küste und an den Ufern des Guadiana-Flusses beschlagnahmt, Gebiete, die zunehmend von Drogenhandelsorganisationen genutzt werden, um Rauschgift nach Europa zu schleusen. Die portugiesischen Polizei- und Streitkräfte haben die Überwachung entlang der Algarve-Küste und der Costa Vicentina verstärkt, mit besonderem Augenmerk auf den illegalen Kraftstofftransport, der von an der Drogenlandung beteiligten Booten genutzt werden könnte.




