Peru hat in fünf Hochsicherheitsgefängnissen des Landes den Ausnahmezustand erklärt. Die Maßnahme wurde ergriffen, um die Sicherheit in diesen Haftanstalten zu verstärken, und zielt darauf ab, Probleme wie organisierte Kriminalität und Gewalt im Strafvollzugssystem zu bekämpfen.
Die Polizei behält die Kontrolle über die Gefängnisse, wird jedoch von den Streitkräften unterstützt, um die Sicherheit in diesen Einrichtungen zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär stellt eine erhebliche Verstärkung der Präsenz des Staates in diesen Gefängnissen dar.
Der Ausnahmezustand wird 60 Tage lang gelten. Während dieses Zeitraums verfügen die Behörden über außerordentliche Befugnisse zum Eingreifen in die von der Maßnahme betroffenen Gefängnisse.
Die Maßnahme umfasst auch einen Umkreis von bis zu 200 Metern um die betroffenen Gefängnisse. Diese zusätzliche Sicherheitszone zielt darauf ab, Versuche äußerer Einflussnahme zu verhindern und sicherzustellen, dass in der Umgebung dieser Haftanstalten keine illegalen Aktivitäten stattfinden können.




