Joana Brizida träumte davon, Mutter zu werden, stand aber vor einer schwierigen Zeit in ihrem Leben. Um diese schwere Phase zu überwinden, beschloss sie, ihren Schmerz in Kunst zu verwandeln, und schuf Harzpuppen, die sie „As Marias" nannte. Ihren Angaben zufolge war die Schaffung der Puppen eine Art, das Herz zu heilen und die Leere zu füllen, die sie empfand.
Das Projekt „As Marias" entstand aus einem emotionalen Bedürfnis der Künstlerin. Joana berichtet, dass sie, um mit der Abwesenheit des Traums, Mutter zu werden, umzugehen, ihre eigenen „Töchter" in Form von Harzpuppen entwickelte. Die Stücke stellen eine Form des künstlerischen Ausdrucks dar, die persönliche Überwindung mit Kreativität verbindet.
Neben einem individuellen Heilungsprozess möchte Joana auch anderen Frauen helfen, die ähnliche Situationen durchmachen. Die Harzpuppen wurden zu einem Projekt, das über die Kunst hinausgeht, und dienen als Symbol der Hoffnung und des Empowerments für Frauen, die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Mutterschaft oder der Überwindung schmerzhafter Momente bewältigen.



