HBO Max bringt am Donnerstag (10.) die Dokumentarserie „Tod und Mysterium im Amazonas" heraus, die eine Legende untersucht, die ausländische Entdecker in den 1970er und 1980er Jahren in Atem hielt. Man glaubte, dass sich im Herzen des Amazonasurwalds Akakor befinden würde, das als eine der ältesten Städte der Welt gilt. Der Ort soll den Tausenden von Nazis in den 1930er Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg auch als Versteck gedient haben, was die Region in eine Art Eldorado des Waldes verwandelte.
Die Legende zog zahlreiche Ausländer an, die den Ort mit eigenen Augen sehen wollten. Doch laut der Erzählung der Serie kehrten mehrere dieser Entdecker nie zurück, was eine Aura von Mysterium und Tod um die Geschichte von Akakor erzeugte.
Im Mittelpunkt der drei Episoden steht Tatunca Nara, der behauptete, ein Nachkomme der Ugha Mongulala zu sein, dem Stamm, der dieses Land einst besiedelt haben soll. Da er den Weg nach Akakor kannte, führte er verschiedene Entdecker durch den Dschungel, und sein Name wurde mit den im Laufe der Jahre verzeichneten Verschwinden und Todesfällen in Verbindung gebracht.
Die Serie präsentiert zum ersten Mal Tatunca Naras Version der Ereignisse dieser Zeit und bietet einen neuen Blick auf eine Geschichte, die jahrzehntelang in Kontroverse und Mysterium gehüllt blieb.




