José António Carvalho verriet, dass er mit 13 oder 14 Jahren SC Vianense-Mitglied wurde mit dem Ziel, sich nicht als Sohn von Valdemar Carvalho zu outen. „Ich wurde Mitglied, damit ich nicht am Eingang ankomme und sage, dass ich der Sohn von Valdemar bin. Ich kam als normales Vereinsmitglied rein", erklärte er. Mehr als 50 Jahre sind seitdem vergangen.
José António erlebte den Fußball schon vorher zu Hause. Sein Vater Valdemar Carvalho spielte jahrelang bei Vianense und nahm seinen Sohn mit zum Training. „Ich ging mit meiner Mutter zu allen Spielen und bei den Trainings ging ich mit ihm Bälle hinter den Toren holen", erzählte er. Der Junge begleitete so die gesamte Routine seines Vaters im Verein.
Er kam auch selbst zum Fußballspielen, doch mit 18 Jahren, als er zur AFVC kam, wurde er gezwungen, den Sport aufzugeben. Die Regeln des Verbandes erlaubten es einem Mitarbeiter nicht, für einen Verein zu spielen, was seiner Spielerkarriere ein Ende setzte.
Der Vianense war trotzdem weiterhin ein ständiger Begleiter in seinem Leben. José António erinnert sich an die Busfahrten durch den Norden, die Spiele gegen Limianos und die besten Spieler, die er sah: Baltazar „Cané", Joaquim Arantes und natürlich seinen Vater. Heute ist sein Wunsch einfach: „Ich hoffe, dass der Vianense in der Liga 3 bleibt, aber ich hoffe, den Verein mindestens in der Liga 2 zu sehen."




