Ab Sonntag, dem 6. September, werden die portugiesischen Flughäfen beginnen, biometrische Daten aller Bürger aus Ländern außerhalb der Europäischen Union zu erfassen, die in den Schengen-Raum einreisen. Diese Maßnahme gilt für alle Personen aus Drittländern, die die portugiesischen Grenzen überqueren.
Die Erfassung biometrischer Daten erfolgt im Rahmen des Europäischen Ein- und Ausreisesystems (EES), einem System, das zur Stärkung der Sicherheit und der Kontrolle der europäischen Grenzen geschaffen wurde. Ziel ist es, die Ein- und Ausreisen von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern zu registrieren und zu überwachen.
Die portugiesischen Flughäfen werden für die Umsetzung dieser Datenerfassung an den Einreisepunkten des Landes verantwortlich sein. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Grenzkontrollen im Schengen-Raum zu modernisieren und effizienter zu gestalten.
Die Einführung des Systems kann die Fähigkeit der Grenzbehörden, Reisende zu identifizieren und zu verfolgen, erheblich verbessern und zu einer höheren Sicherheit bei der Migrationskontrolle der Europäischen Union beitragen.



