ASAE beschlagnahmt mehr als 22.000 Liter Wein in GouveiaFoto von WilsonBlanco auf Pexels
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ASAE beschlagnahmt mehr als 22.000 Liter Wein in Gouveia

oRegiões6. September 2026 um 09:30

Die ASAE beschlagnahmte über 22.000 Liter Wein – konkret 20.226 Liter Rot-, Weiß- und Roséwein – während einer in dieser Woche im Kreis Gouveia durchgeführten Kontrolloperation. Der Einsatz wurde von der Regionalen Einheit Centro durch die spezialisierte Brigade für Weine und Weinbauerzeugnisse durchgeführt und richtete sich gegen einen Produzenten-Lagerinhaber aus der Region Beira. Die Ware befand sich bereits abgefüllt, versiegelt, etikettiert und in Versandkartons verpackt, bereit für den Verkauf über die Vertriebskanäle und den öffentlichen Konsum.

Grund für die Beschlagnahmung war der Verstoß gegen die Kennzeichnungsvorschriften, da die Verpackungen die Angabe zur geografischen Herkunft des Getränks vollständig wegließen. Diese Unterlassung stellt einen schwerwiegenden Mangel bei der im gesamten europäischen Raum geforderten Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln dar und beraubt den Verbraucher der Möglichkeit, die tatsächliche Erzeugungsregion, die verwendete Rebsorte und die qualitative Einstufung des Produkts zu erfahren. Angesichts der Schwere der Ordnungswidrigkeit fertigte die Behörde einen Bericht aus und leitete das entsprechende Sanktionsverfahren gegen den Wirtschaftsbeteiligten ein.

Der Weinsektor hat ein erhebliches Gewicht am portugiesischen Bruttoinlandsprodukt und am Bild der nationalen Exportwaren. Nach Angaben der ASAE gefährdet das Inverkehrbringen von Losen mit Etikettierungsmängeln die Integrität des Handelskreislaufs, erzeugt Wettbewerbsverzerrungen und stellt ein Risiko für die Verbrauchersicherheit dar. Der Verstößer erlangt einen ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil gegenüber den Erzeugern, die in Zertifizierungsprozesse und die strikte Einhaltung der Anforderungen der Weinbaukommissionen investieren.

Die ASAE kündigte an, die verstärkte Überwachung von Lagerhäusern, Kellereien und Verpackungszentren in der gesamten Zentralzone und im übrigen Festlandgebiet aufrechtzuerhalten, mit dem Ziel, irreführende Praktiken zu unterbinden und die internationale Glaubwürdigkeit des portugiesischen Weinbauerbes zu bewahren.

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