Faro wurde als die sechstfußgängerfreundlichste Stadt Portugals in einem Ranking eingestuft, das von der Ferienhausbuchungsplattform Holidu erstellt und im September 2024 veröffentlicht wurde. Die Studie nutzte Daten von OpenStreetMap, um den Prozentsatz der Fußgängerzonen im Verhältnis zur Gesamtlänge der Straßen verschiedener portugiesischer Städte zu berechnen, ohne Naturpfade oder Wanderwege für den Sport einzubeziehen.
Lissabon führte das Ranking mit 5,16% Fußgängerzonen an, gefolgt von Porto mit 4,02%, Almada mit 2,20%, Funchal mit 1,91% und Setúbal mit 1,76%. Faro belegte den sechsten Platz mit 1,65% und lag damit vor Cascais, Matosinhos, Sintra und Coimbra. Die Hauptstadt verzeichnete etwa 60 Kilometer an Fußgängerzonen, während Porto ungefähr 21 Kilometer hatte.
Zu den Vorteilen von Faro für Fußgänger gehört die Möglichkeit, auf einem relativ kompakten Rundweg die Unterstadt, das historische Zentrum und das Ufer der Ria Formosa zu kombinieren. Die Rua de Santo António ist eine der wichtigsten Geschäftsstraßen, in denen der Autoverkehr eingeschränkt ist, was ein ruhigeres Durchkommen ermöglicht. Von dort aus kann man weiter in Richtung Vila-Adentro gehen, am Arco da Vila vorbei und in den ältesten Teil der Stadt gelangen.
Die Platzierung von Faro im Ranking bedeutet, dass die algarvische Hauptstadt einen der höchsten Anteile an autofreien Straßen unter den analysierten portugiesischen Städten aufweist. Die Schaffung von Fußgängerzonen ermöglicht es, die Präsenz von Autos zu reduzieren und kann das Durchkommen für Einheimische und Besucher angenehmer gestalten. Dies ist ein besonders wichtiges Merkmal im Zentrum, wo man auf einem kurzen Weg die wichtigsten Geschäftsstraßen, die historische Zone passieren und die Ufer der Ria Formosa erreichen kann.




