Ayesha, ein 18-jähriges Mädchen, besucht sechs Tage die Woche eine geheime Schule in Afghanistan, um die von den Taliban auferlegten Einschränkungen für die Bildung von Frauen herauszufordern. Laut dem Bericht ist es die einzige Möglichkeit, die sie gefunden hat, um weiterhin Kontakt zu Menschen außerhalb des Hauses zu haben und die vollständige Isolation unter dem extremistischen Regime zu vermeiden. Für Ayesha ist der Besuch dieser hinter den Gängen einer Grundschule versteckten Schule die einzige Art, sich lebendig zu fühlen.
Mit 18 Jahren träumte Ayesha davon, Psychologie an der Universität zu studieren. Dieser Traum wurde jedoch zerstört, als die Taliban die formale Bildung für Mädchen über die 6. Klasse hinaus im Jahr 2022 verboten. Das Verbot stellte einen schweren Schlag für das Bildungs- und Sozialleben der jungen Afghaninnen dar, die nun daran gehindert wurden, ihre Ausbildung fortzusetzen.
Tausende Schulprogramme mit geheimen Schulen gibt es im gesamten Afghanistan, die außerhalb des Radars der Taliban-Behörden operieren. Diese clandestinen Institutionen stellen eine Form des Widerstands der lokalen Gemeinschaften gegen die restriktiven Politiken des Regimes dar und ermöglichen es Mädchen wie Ayesha, trotz der Verbote weiter zu lernen.




