Regen und Rock in Rio haben eine lange Geschichte. Seit der ersten Ausgabe des Festivals im Jahr 1985 haben schwere Unwetter das Erlebnis des Publikums verändert und sind in die Erinnerung des Events eingegangen. Der emblematischste Vorfall ereignete sich genau in jenem Jahr, als ein heftiger Regen die Cidade do Rock in Jacarepaguá traf und das Gelände in einen riesigen Schlammsee verwandelte. Die Bilder des mit Schlamm bedeckten Publikums wurden zu einer der Markenzeichen der Festival-Premiere.
Die erste Ausgabe, die zwischen dem 11. und 20. Januar 1985 stattfand, zog rund 1,38 Millionen Menschen an zehn Tagen an. Der Regen traf die Cidade do Rock zu verschiedenen Zeitpunkten des Programms und schuf Schwierigkeiten für die Bewegung des Publikums. Trotz des schlammigen Geländes liefen die Shows normal weiter.
Zu den bekanntesten Bildern gehört die Show von Queen, mit Freddie Mercury an der Spitze einer riesigen Menge, die sich durch den Schlamm kämpfte, um die Band zu sehen. Dieser Vorfall bleibt als einer der ikonischsten Momente in der Geschichte des Festivals und zeigt das Engagement des Publikums auch unter den widrigen Bedingungen, die von den Unwettern verursacht wurden.




