Die SIMI — Sociedade Internacional de Montagens Industriais, S.A., ein portugiesisches Unternehmen, gegründet am 1. Februar 1989 mit Sitz in Porto Salvo, Oeiras, befindet sich in Insolvenz. Das Verfahren läuft vor dem Handelsgericht Sintra — Richter 3, mit der Referenz 9386/25.3T8SNT, und Ausrüstungen des Unternehmens in Sines gehören zur Insolvenzmasse und werden bis 23:59 Uhr am 10. September 2026 durch private Verhandlungen zum Verkauf angeboten. Zu den angekündigten Gütern gehören Schweißmaschinen, Elektrodenöfen und elektrische Schalttafeln mit Grundwerten zwischen 100 und 1.100 Euro pro Los.
Das Unternehmen entwickelte über fast vier Jahrzehnte Aktivitäten im Bereich der Installation von Maschinen und industriellen Ausrüstungen, mit Interventionen in der Raffinerie von Sines. Im Jahr 2001 nahm es an einer Intervention in den Einheiten HD und HG der Raffinerie teil, die Arbeiten zur Herstellung und Montage von Rohrleitungen, Ausrüstungen und der Montage eines Reaktors mit mehr als 400 Tonnen umfasste. Im Jahr 2010 arbeitete es am Erweiterungsprojekt der Raffinerie mit, das mit Técnicas Reunidas verbunden war, und führte Engineering, Lieferung, Herstellung und Montage von vier Lagertanks durch. Die historische Dokumentation identifiziert auch die Beteiligung der SIMI an Projekten im LNG-Terminal und am ARTLANT-Projekt.
Das Unternehmen durchlief im Laufe der Jahre mehrere Eigentumswechsel. Im Dezember 2015 investierte Atena Equity Partners in die SIMI im Rahmen eines Sanierungsverfahrens. Im Jahr 2022 verkauften Atena und die Gründer die Mehrheitsbeteiligung an die Gruppe ISPT, die den Erwerb als Operation präsentierte, um das Unternehmen in eine Gruppe mit Kompetenzen in Engineering, Wartung, industrieller Montage, Instrumentierung und Bauwesen zu integrieren.
Die verfügbare öffentliche Dokumentation erlaubt es in diesem Stadium nicht, den Gesamtwert der Verbindlichkeiten der SIMI, den Betrag der anerkannten Forderungen, die Identifizierung der Hauptgläubiger oder die Anzahl der von der Insolvenz betroffenen Arbeitnehmer zu bestimmen. Der Artikel wurde von der Journalistin Augusta Serrano verfasst.




