Stonehenge, das berühmte prähistorische Denkmal in England, könnte als eine Art altem Computer zur Vorhersage von Finsternissen gedient haben, tausende Jahre bevor es moderne Informatik gab. Dies war die faszinierende Theorie, die der Astronom Gerald Hawkins in den 1960er Jahren präsentierte.
Um seine Hypothese zu testen, nutzte Hawkins einen IBM-Computer, um die Anordnung der Steine des Denkmals und ihre Ausrichtungen auf Himmelskörper zu analysieren. Durch diese computergestützte Analyse konnte der Forscher Korrelationen zwischen den Positionen der Steine und astronomischen Ereignissen wie Mond- und Sonnenfinsternissen identifizieren.
Hawkins' Theorie legte nahe, dass die Erbauer von Stonehenge über ausgefeilte astronomische Kenntnisse verfügten, die viel fortgeschrittener waren als bisher für jene Zeit angenommen. Das Denkmal wäre so konzipiert worden, dass es durch spezifische Ausrichtungen zwischen seinen Strukturen die Vorhersage von Finsternissen ermöglicht hätte.
Diese Untersuchung markierte einen Wendepunkt in den Studien über Stonehenge und ebnete den Weg für neue Theorien über die wissenschaftlichen Fähigkeiten prähistorischer Zivilisationen. Hawkin's Arbeit zeigte, dass moderne Technologie verwendet werden kann, um alte Geheimnisse zu entschlüsseln und überraschende Erkenntnisse über die Gesellschaften zu enthüllen, die diese megalithischen Denkmäler errichteten.



