Robert Pattinson spielte die Hauptrolle in dem Film „Primetime", der am Samstag (5) seine Premiere auf dem Filmfestival von Venedig feierte. In dem Film verkörpert der 40-jährige Schauspieler einen Fernsehmoderator, der eine Sendung entwickelt, um Pädophile zu entlarven. Der Film basiert auf der kontroversen Reality-Show „To Catch a Predator" des Senders NBC, die von 2004 bis 2007 ausgestrahlt wurde und in der der Moderator Chris Hansen Pädophile zu vorgetäuschten Treffen mit Minderjährigen lockte, um sie vor den Kameras zu entblößen.
Pattinson ist auch als Produzent von „Primetime" tätig, das das Regiedebüt von Lance Oppenheim markiert. In einem Interview auf einer Pressekonferenz beim Festival sagte der Schauspieler, dass er sich von Anfang an sehr mit dem Projekt und allen Beteiligten verbunden fühlte. Er sagte, dass die Rolle eine Herausforderung war, besonders weil die Dreharbeiten kurz vor einem nicht näher spezifizierten Ereignis stattfanden, das in dem Artikel nicht erwähnt wird.
Die Gallagher-Brüder der Band Oasis wurden ebenfalls mit einem Dokumentarfilm über die Komplexitäten ihrer Versöhnung vorgestellt. Die Band, die eine der wichtigsten des Britpop war, war jahrelang getrennt, und die mögliche Rückkehr der Gruppe hat die internationale Musikszene in Aufregung versetzt.




