Der Parteichef der PSD, Hugo Soares, warf dem Parteichef der PS, José Luís Carneiro, vor, „in der Vergangenheit" zu leben und an die Zeiten „gewöhnt" zu sein, in denen die Regierung von António Costa von den erhöhten Steuereinnahmen profitierte, die durch steigende Kraftstoffpreise generiert wurden.
Hugo Soares wies den sozialistischen Vorschlag zur Senkung der Mehrwertsteuer (IVA) auf Kraftstoffe kategorisch zurück und betrachtete diese Maßnahme als nicht am besten geeignet, um die Verbraucher zu unterstützen.
Als Gegenposition vertrat der Generalsekretär der PSD die Ansicht, dass die Unterstützung der Bürger weiterhin über die Verbrauchsteuer auf Mineralöle (ISP) erfolgen sollte und damit die bisherige Strategie beibehalten wird.
Dieser Austausch von Anschuldigungen findet im Rahmen einer breiteren Debatte darüber statt, wie Familien am besten angesichts der Kraftstoffkosten unterstützt werden können, wobei PSD und PS unterschiedliche Ansichten zur anzuwendenden Fiskalpolitik vertreten.



