Die Delegierten der Bundespolizei reagierten auf die Ankündigung, dass der Generalbundesanwalt Paulo Gonet eine Untersuchung über mögliche externe Einflussnahme bei der Erstellung des PF-Berichts eingeleitet hatte, der die Beziehung zwischen dem Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof und dem Unternehmer Daniel Vorcaro aufzeigte. Die Delegierten forderten, dass Gonet sich für befangen erklärt, um den Fall zu leiten.
In der Nacht zuvor teilte Gonet dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, Edson Fachin, in Antwort auf eine von ihm gestellte Auskunftsanfrage mit, dass er die Untersuchung über ein mögliches Auftreten von Anordnung oder externer Einflussnahme bei der Erstellung des Polizeiberichts eingeleitet habe.
Der betreffende Bericht erwähnte nicht nur die Beziehung zwischen Moraes und Vorcaro, sondern führte auch den Generalbundesanwalt Paulo Gonet und den Generaldirektor der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, unter den mit dem Fall verbundenen Personen auf.




