Unter Druck von Präsident Donald Trump setzte das Pentagon rund 50 Mitglieder des Gemeinsamen Generalstabs der US-Streitkräfte Polygraphentests aus, nach dem Auftreten von Lecks über den Munitionsmangel während des Konflikts mit dem Iran. Die Untersuchung wurde eingeleitet, um die Herkunft der als sicherheitsrelevant eingestuften Enthüllungen zu identifizieren.
Die Situation deckt ein Klima des Misstrauens auf, das in den höchsten Rängen der US-Streitkräfte herrscht, in einer Zeit, in der der Konflikt mit dem Iran einen erheblichen Druck auf die strategischen Arsenale des Landes ausübt. Die Vorräte an militärischem Material wurden während der Operationen auf unerwartete Weise auf die Probe gestellt.
Ein ehemaliger Verantwortlicher der US-Marine kommentierte den Fall und gab zu, dass diese Situation seiner Erfahrung nach beispiellos ist. Der Einsatz von Massen-Polygraphentests gegen Mitglieder des hohen Militärrates stellt eine außerordentliche Maßnahme dar, die die Schwere widerspiegelt, mit der die Trump-Administration die besagten Informationslecks betrachtete.




