Der Humorist Deniz Goktas sitzt seit zwei Monaten in der Türkei im Gefängnis. Seine Situation wirft Fragen über die Grenzen der Meinungsfreiheit in dem Land auf und darüber, was als Straftat gilt, wenn es um Humor über öffentliche Personen geht.
Er wäre vor einer Woche fast freigelassen worden, konnte das Gefängnis aber letztendlich doch nicht verlassen. Bevor er seine Freiheit überhaupt feiern konnte, wurden neue Anklagen gegen ihn erhoben.
Die neuen Anklagen umfassen Witze über Präsident Erdogan, über den Quran und auch über organisierte Kriminalität. Diese Anklagen zeigen, wie umfangreich die Themen sind, die in der Türkei zu strafrechtlicher Verfolgung führen können.
Der Fall Goktas veranschaulicht die andauernden Spannungen zwischen Meinungsfreiheit und Gesetzen zur Beleidigung öffentlicher Persönlichkeiten in der Türkei, insbesondere während der Regierung Erdogans.




