Die 14. Etappe der Vuelta war geprägt von extremer Hitze und Ausreißversuchen auf einer sehr anspruchsvollen Strecke durch die Provinz Jaén, mit Start in der Hauptstadt und Ziel auf dem Gipfel der Sierra de La Demanda. Die Etappe war 155 Kilometer lang und hatte drei Bergpässe, was das Rennen besonders hart für die Radfahrer machte.
Den Etappensieg sicherte sich der Deutsche Marco Brenner, der als Erster die Ziellinie überquerte. Wer jedoch das Rennen dominierte, war der Spanier Enric Mas, der während der Etappe angriff und seine Position an der Spitze der Gesamtwertung festigte.
Primoz Roglic, einer der großen Favoriten der Vuelta, verlor enorm an Zeit und liegt nun mehr als zwei Minuten und zehn Sekunden hinter Enric Mas in der Gesamtwertung. Der Slowene wurde zudem vom Österreichern Felix Gall überholt, der nun nur noch 2,06 Minuten hinter dem Radfahrer von Mallorca liegt.
Mit diesem Ergebnis festigt Enric Mas seine Position als Führender der Gesamtwertung der Vuelta, während Roglic in der Titeljagd erheblich an Boden verliert. Die Etappe durch die Provinz Jaén zeigte einmal mehr, dass Hitze und bergiges Gelände entscheidende Faktoren beim spanischen Radrennen sind.




