Der Präsident des Obersten Bundesgerichts (STF), Edson Fachin, hat intern die Möglichkeiten bewertet, die Krise zwischen den Richtern Alexandre de Moraes und André Mendonça einzudämmen. Der Konflikt zwischen den beiden Richtern entstand im Zusammenhang mit einem Verfahren, das Betrug bei der Banco Master untersucht, das auch die Namen von Alexandre de Moraes und Dias Toffoli betrifft.
Eine der wahrscheinlichsten Alternativen wäre, die Ermittlungen, die Richter betreffen, unter das Dach der Präsidentschaft des STF zu stellen und die Berichterstattung über den Fall an Fachin zu übertragen. Das Ziel wäre, die institutionelle Integrität zu wahren und direkte Konfrontationen zwischen den Richtern zu vermeiden, wie es zwischen Moraes und Mendonça geschehen ist.
Eine weitere Möglichkeit wäre, die Diskussion über die Krise vor das Plenum des Gerichts zu bringen, anstatt eine individuelle Entscheidung zu treffen. In diesem Sinne hat Fachin informell mit anderen Richtern gesprochen, um die möglichen Wege zu bewerten.
Die interne Analyse zeigt, dass der Moment eine institutionelle Position erfordert und dass die Lösung in einer gemeinsamen Antwort aller STF-Richter liegt, anstatt in isolierten Entscheidungen der Präsidentschaft.




