Präsident Lula machte einen kurzen Zwischenstopp in Barretos in der Region Ribeirão Preto, bevor er nach São José do Rio Preto weiterreiste, wo er einen politischen Termin hatte. Der Besuch galt dem Krankenhaus Hospital do Amor, einem spezifischen Termin mit Fokus auf den Gesundheitsbereich.
Im Krankenhaus lernte Lula das neue Rehabilitationszentrum kennen und hob die Rolle des SUS hervor, insbesondere bei der Versorgung von Krebspatienten. Der Präsident betonte in seiner Rede vor Ort die Bedeutung des öffentlichen Gesundheitssystems.
Als er über die Pandemie sprach, kritisierte Lula die Rolle der damaligen Bundesregierung und erklärte, dass etwa 400.000 Todesfälle hätten vermieden werden können, wenn die Wissenschaft von der Exekutive befolgt worden wäre.
Trotz der politisch angespannten Lage in Brasília äußerte sich Lula weder zur Krise rund um den Obersten Gerichtshof noch zu den Ermittlungen gegen seinen Sohn, bekannt als Lulinha. Der Fokus seines Besuchs in Barretos lag ausschließlich auf dem Gesundheitswesen. Nach dem Besuch reiste der Präsident nach São José do Rio Preto weiter, wo er an einer politischen Veranstaltung gemeinsam mit Fernando Haddad teilnahm.




