Die Shared Services des Gesundheitsministeriums haben eine öffentliche Ausschreibung mit einem Budget von 900.000 Euro zur Beschaffung eines „zentralen Telepflege-Dienstes" eröffnet, um gesunde Lebensweisen und eine stärkere Befolgung medizinischer Verschreibungen zu fördern, mit dem Ziel, akute Verschlechterungen und vermeidbare Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Der Dienst soll über eine Mobiltelefonanwendung implementiert werden, wahrscheinlich durch ein kommerziell sehr erfolgreiches Technologieunternehmen, möglicherweise ein „Einhhorn".
Der Artikel hinterfragt die Notwendigkeit dieses Dienstes und argumentiert, dass der Hausarzt diese Funktionen bereits kompetent und wissenschaftlich fundiert in der vertrauten Atmosphäre seiner Praxis ausübt. Der Text beschreibt „Coaching" als ein im 19. Jahrhundert in England entstandenes Verfahren zur Sportmotivation, das bis heute keine wissenschaftliche Anerkennung gefunden hat und sich zu motivierenden Techniken für individuelle Ambitionen weiterentwickelt hat, und das nun auf das Management klinischer Situationen der Patienten angewendet werden soll.
Fernando Leal da Costa, ehemaliger stellvertretender Generaldirektor für Gesundheit, ehemaliger beigeordneter Staatssekretär des Gesundheitsministers und ehemaliger Gesundheitsminister, bezeichnet die Initiative als „skandalöse Verschwendung öffentlicher Gelder" und vertritt die Ansicht, dass eine Untersuchung darüber gefordert




