Porto verliert jährlich mindestens 100 Millionen Euro an potenziellen Einnahmen im Zusammenhang mit illegalem Parken, gemäß der Diagnose im Plan für nachhaltige städtische Mobilität (PMUS). Das Dokument, das am Dienstag in der Sitzung der Stadtverwaltung von Porto zur Abstimmung vorgelegt wird, zeigt, dass das illegale Parken 85 Straßenkilometer betrifft, was 12% des gesamten Straßennetzes der Stadt entspricht, und nicht auf eine bestimmte Zone beschränkt ist, sondern sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt.
Die städtische Polizei schleppt jährlich etwa 15.000 Fahrzeuge ab, was einer durchschnittlichen Anzahl von fünf Fahrzeugen pro Tag entspricht. Die häufigsten Situationen des illegalen Parkens umfassen Fahrzeuge in zweiter Reihe, insbesondere auf Straßen mit mehr als einer Spur pro Richtung, auf Gehsteigen, Zebrastreifen und BUS-Korridoren. Schulen werden als eine der Typologien identifiziert, die diese Situationen am meisten begünstigen, insbesondere während der Ein- und Ausgangszeiten der Schüler.
Der Plan weist darauf hin, dass 71 sogenannte Kiss & Ride-Zonen zum Absetzen und Aufnehmen von Passagieren existieren, aber das Fehlen von Überwachung führt dazu, dass viele während eines Großteils des Tages von Langzeitparken besetzt sind. Die Stadt verfügt über 115 Parkhäuser, von denen 26 öffentlich und 89 privat sind, mit einer kombinierten Kapazität von 22.740 Stellplätzen, wobei sich die Mehrheit innerhalb des Rings der Inneren Umgehungsstraße (VCI) befindet.
Am Dienstag wird die Stadtverwaltung von Porto die Zuschlagserteilung von 4,9 Millionen Euro für einen Vertrag über Abschleppdienstleistungen abstimmen. Das Via Livre-Programm, das der STCP ermöglicht, das widerrechtliche Parken auf BUS-Spuren und Bushaltestellen zu überwachen, wird auf 24 Stunden erweitert und die Anzahl der Mitarbeiter wird von vier auf acht steigen. Der PMUS sieht außerdem die Schaffung eines Netzes von peripheren Parkhäusern im Umkreis von 300 Metern von U-Bahn- und Bushaltest




