Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva verlor sieben Punkte in den Umfragen zur Präsidentschaftswahl innerhalb eines Zeitraums von etwas mehr als einem Monat. Dieser Rückgang stellt eine erhebliche Verringerung des Vorsprungs dar, den der amtierende Präsident gegenüber seinen Gegnern hatte.
Den Wahlprognosen zufolge liegt Lula nun technisch gesehen mit mindestens drei weiteren Präsidentschaftskandidaten gleichauf. Der technische Gleichstand bedeutet, dass der Unterschied in den Wahlabsichten zwischen dem Präsidenten und diesen Konkurrenten innerhalb der Fehlerquote der Umfragen liegt.
Das Bild des Gleichstands wiederholt sich in allen vor den Wahlen veröffentlichten Prognosen. Die Situation stellt eine bedeutende Veränderung in der brasilianischen Wahllandschaft dar, die zuvor auf einen komfortableren Vorsprung Lulas gegenüber den anderen Kandidaten hindeutete.




