Eine Aufführung des Regisseurs Marco Martins wird die Eröffnung der Europäischen Kulturhauptstadt (EKK) Évora_27 am 6. Februar 2027 markieren. Die Veranstaltung mit rund 400 Teilnehmern zwischen professionellen und Amateurkünstlern wird am Rossio de São Brás stattfinden, der größten öffentlichen Fläche von Évora, am Eingang der historischen Altstadt, wo derzeit Umgestaltungsarbeiten durchgeführt werden.
Die Aufführung mit einem „starken musikalischen, visuellen und choreografischen Charakter" basiert auf dem Thema Vagar, einem typisch alentejanischen Ausdruck, der als Motto für die EKK Évora_27 dient. Die Veranstaltung umfasst Künstler wie die Portugiesin Carminho, die Kolumbianerin Lucrecia Dalt, den Iraner Mohammad Reza Mortazavi und den Spanier Yeray Cortés, sowie Personen aus Kulturvereinen der Region.
Der Regisseur Marco Martins, der die Theaterplattform Arena Ensemble leitet, hat die Region bereits bereist und sich mit Kulturakteuren und -vereinen getroffen, um sich inspirieren zu lassen und Informationen zu sammeln. Die Arbeit umfasst zudem Marco da Silva Ferreira für die choreografische Zusammenarbeit, Celina da Piedade für die musikalische Forschungsbegleitung sowie ein Bühnenbild der Architekten Manuel Aires Mateus, João Romão und der Künstlerin Isabel Cordovil.
Die Gesamtinvestition für die Erstellung, Produktion und Aufführung der Veranstaltung beträgt 609.756 Euro zuzüglich MwSt., ein Vertrag zwischen dem Verein Évora 2027 und der Arena Ensemble. Die Organisation erwartet, dass zwischen 30.000 und 40.000 Personen der kostenfreien Aufführung beiwohnen können.




