Der Präsident der Republik, António José Seguro, gratulierte zur Entscheidung der Finanzbewertungsagentur Fitch, das Rating Portugals von „A" auf „A+" mit stabilem Ausblick anzuheben. Seguro betrachtete die Entscheidung als „eine ausgezeichnete Nachricht für das Land" und „eine wichtige externe Anerkennung der Leistung Portugals", das Ergebnis einer mittel- und langfristigen Entwicklung, die durch die Anstrengungen der Portugiesen und eine über verschiedene Regierungen hinweg beibehaltene Verantwortungsorientierung getragen wurde.
Der Präsident warnte, dass die gewonnene Glaubwürdigkeit „mit Verantwortung bewahrt" und „in den Dienst einer produktiveren Wirtschaft, besserer Löhne, starker öffentlicher Dienste und einer gerechteren und zusammenhaltenderen Gesellschaft gestellt werden muss". Seguro vertrat ferner die Ansicht, dass die Verbesserung der Bewertung die Finanzierungsbedingungen für den Staat, die Unternehmen und die Familien begünstigen sollte, wodurch Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützt werden.
Der Finanzminister, Miranda Sarmento, klassifizierte den Anstieg des Ratings als „weiteren großen Sieg Portugals" und betonte, dass diese Verbesserung in einem geopolitischen und wirtschaftlichen Kontext erfolgt, der noch von Unsicherheit und Instabilität geprägt ist. Das Finanzministerium hob hervor, dass dies bereits die vierte Ratingüberprüfung ist, die das Land in den letzten zwei Jahren verzeichnet, unter Berücksichtigung der von der S&P vorgenommenen Anhebungen.
Mit dieser Aktualisierung erhält Portugal nun ein Rating, das dem von Frankreich, Belgien, Estland, Litauen, Slowenien und Malta entspricht, wobei derzeit nur sechs Länder der Eurozone über eine höhere Einstufung verfügen. Die Regierung versicherte, dass sie entschlossen ist, den Kurs des Haushaltsgleichgewichts und der Reduzierung der Staatsverschuldung beizubehalten und gleichzeitig Reformen und Maßnahmen zu ergreifen, die die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Wirtschaft erhöhen.




