Die Ärztekammer vertrat die Ansicht, dass der Globale Referenzrahmen des SNS für 2026-2028 „weit hinter der notwendigen Ambition" zurückbleibt, um die Probleme des portugiesischen Gesundheitssystems zu lösen. Die Organisation warnte, dass das Dokument nicht angemessen auf die Bedürfnisse von Ärzten und Patienten des Landes eingeht.
Der Präsident der Ärztekammer kritisierte das fehlende Engagement und das Fehlen konkreter Maßnahmen im Dokument und vertrat die Ansicht, dass keine klaren Prioritäten für die Aufwertung der Gesundheitsberufe festgelegt wurden. Die Ärztekammer vertritt die Position, dass verbesserte Bedingungen erforderlich sind, um Ärzte für den SNS zu gewinnen und zu halten.
Der Globale Referenzrahmen wurde vom Gesundheitsministerium als Planungs- und Koordinationsinstrument für den SNS für die kommenden Jahre präsentiert. Die Ärztekammer vertritt jedoch die Ansicht, dass das Dokument nicht die strukturellen Reformen vorsieht, die das Gesundheitssystem benötigt.
Die Organisation warnte zudem vor dem Risiko einer Verschärfung des Ärztemangels im SNS, falls keine dringenden Maßnahmen ergriffen werden. Die Ärztekammer forderte die Regierung auf, das Dokument zu überarbeiten und ehrgeizigere Vorschläge zur Gewährleistung der Qualität der Gesundheitsversorgung in Portugal einzubeziehen.




