In dem betroffenen Gebiet ist die Napfschnecke aufgrund chemischer Kontaminanten, speziell Kadmium, verboten. Die Miesmuschel ist ebenfalls wegen des Vorhandenseins von lipophilen Biotoxinen, die das Diarrhö-Syndrom (DSP) verursachen, gesperrt. Nur der Seeigel bleibt in diesem Gebiet für die Ernte freigegeben.
Das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) stellt detaillierte Informationen über alle Sperrungen und Warnungen bezüglich schädlicher Phytoplanktonarten über Informationsplattformen zur Verfügung, über die die Verteilung der Phytoplanktonkonzentration und die festgelegten Warngrenzwerte abgefragt werden können.
Die Mitteilung enthält außerdem eine technische Erklärung darüber, was Muscheln sind, und beschreibt sie als Weichtiere, die durch ein Exoskelett in Form einer Muschelschale mit zwei Klappen geschützt sind, sowie eine Erläuterung der angewandten sanitären Klassifizierungen, wobei Klasse B Werten von E. coli zwischen 4600 und 46000 MPN/100 g entspricht.




