Portugal hat eine neue Finanzierung des Europäischen Forschungsrats (ERC) im Rahmen des Starting Grant-Wettbewerbs 2026 erhalten. Der Forscher Nikita Melnikov von der NOVA SBE wurde mit dem Projekt „CRACKDOWNS — Labour Mobility, Development, and Discrimination in Post-Gang El Salvador" ausgewählt, das darauf abzielt, die Forschung in den Bereichen politische Ökonomie und Entwicklung zu vertiefen. Diese Finanzierung kann bis zu 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren betragen.
Die Starting Grants zielen darauf ab, Nachwuchsforscher zu unterstützen, ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit zu fördern und Forschungsteams aufzubauen. In dieser Ausgabe hat der ERC insgesamt 705 Millionen Euro an 421 Forscher verteilt, mit einer globalen Erfolgsquote von 8,8%. Die Zahl der Bewerbungen stieg um 22% im Vergleich zur vorherigen Ausgabe, und in Portugal nahmen die eingereichten Vorschläge um 10% zu.
Mit diesem jüngsten Erfolg hat Portugal seit Beginn des Horizont-Europa-Programms im Jahr 2021 insgesamt 29 Starting Grants erhalten, die von Forschern nationaler Einrichtungen eingeworben wurden. Von diesen entfallen 10 auf den Bereich der Lebenswissenschaften, 10 auf Sozial- und Geisteswissenschaften und 9 auf Exakte und Ingenieurwissenschaften. Die Initiative „Choose Europe for Science" hatte einen Einfluss auf den Anstieg um 5% der Preisträger mit wissenschaftlichen Aktivitäten, die an Einrichtungen der Europäischen Union oder an mit Horizont Europa assoziierten Ländern durchgeführt werden.
Der ERC kündigte auch neue Richtlinien für sein Arbeitsprogramm 2027 an, die Änderungen bei den Förderfenstern für die Starting Grant- und Consolidator Grant-Wettbewerbe beinhalten. Die Stiftung für Wissenschaft und Technologie (FCT) koordiniert die nationale Beteiligung am ERC und bietet Unterstützung in verschiedenen Phasen des Prozesses durch Programme wie das ERC-PT Pre-Assessment und das ERC-PT A-Projects.




