Die portugiesische Regierung konnte das Ziel, 98% der Portugiesen einen Hausarzt zu garantieren, nicht erreichen, und die projizierten Daten für die nächsten zwei Jahre deuten darauf hin, dass sich die Situation bis 2028 nicht verändern wird. Die Regierung hat dieses strukturelle SNS-Ziel verfehlt und eine hohe Anzahl von Patienten ohne Zugang zu einem Hausarzt belassen.
Die finanziellen Projektionen für den SNS deuten auf eine Verschlechterung der öffentlichen Finanzen hin, ohne dass dies zu einer signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung führt. Das heißt, die Kostensteigerung geht nicht mit einer proportionalen Ausweitung der für die Bevölkerung erbrachten Dienstleistungen einher.
Der Mangel an Gesundheitsversorgung wird besonders von denen empfunden, die weiterhin keinen zugewiesenen Hausarzt haben, was Schwierigkeiten beim Zugang zu Grundversorgung und bei der Kontinuität der Behandlungen mit sich bringt. Diese Situation beeinträchtigt die Fähigkeit des öffentlichen Systems, Patienten zu betreuen.
Als positiven Punkt hebt der Artikel Verbesserungen bei der Krebsvorsorge hervor, die einen der wenigen konkreten Fortschritte im Betrieb des SNS darstellen. Diese positive Entwicklung gleicht jedoch die erheblichen Mängel beim Zugang zu Hausärzten nicht aus.




