Die spanische Zeitung 20minutos widmete Carvoeiro einen Artikel, ein Dorf in der Gemeinde Lagoa und etwa zehn Kilometer von Portimão entfernt, und stellte es als einen der "authentischsten und elegantesten" Orte der Algarve vor. Die Publikation lobt das charakteristische Bild der Ortschaft, geprägt von weißen Häusern, die an den Hängen erbaut wurden und wie zum Strand und zum Atlantik hinabzusteigen scheinen, umgeben von goldenen Klippen. Carvoeiro erhielt 2001 offiziell den Status eines Dorfes, als die ehemalige Ortschaft Praia do Carvoeiro durch Beschluss der Assembleia da República erhoben wurde.
Die Anordnung der weiß getünchten Häuser entlang der steilen Straßen ist einer der Aspekte, die von der spanischen Zeitung am meisten hervorgehoben werden. Am Strand befinden sich Restaurants, Bars und Terrassen, ohne eine ausgeprägte Trennung zwischen dem Dorfkern und dem Sandstrand. Die Aussichtspunkte bei der Nossa Senhora da Encarnação und an der Estrada do Farol bieten Panoramablicke über die Küste und den Atlantik und sind häufig genannte Punkte für Besucher des Dorfes.
Der Holzsteg von Carvoeiro, etwa 570 Meter lang, verbindet den Bereich der Kapelle und Festung Nossa Senhora da Encarnação mit dem Algar Seco und ermöglicht es, entlang der Küste zu wandern und die Felsformationen zu beobachten. Der Algar Seco ist durch die Erosion des Kalksteins gekennzeichnet, die Hohlräume, Bögen und natürliche Tunnel am Meer geschaffen hat. Die spanische Publikation empfiehlt außerdem, die Umgebung zu erkunden, einschließlich der Praia do Carvalho, etwa vier Kilometer entfernt, und der berühmten Grotte von Benagil, die Turismo de Portugal als einen der schönsten Abschnitte der algarvischen Küste beschreibt.
Trotz der starken touristischen Nachfrage sind die fischereilichen Wurzeln weiterhin Teil der Identität von Carvoeiro. Die traditionell mit der Fischerei verbundenen Boote werden nun für Bootsfahrten zu den Grotten und Kalksteinformationen der Küste genutzt. Die spanische Zeitung stellt das Dorf als Alternative für diejenigen vor, die eine andere Facette der Algarve kennenlernen möchten, jenseits der großen Touristenzentren, und betont den Kontrast zwischen der ehemaligen Fischerortschaft und dem Touristenziel, das es geworden ist.




