Der ehemalige Bürgermeister von Vila Nova de Gaia, Eduardo Vítor Rodrigues, wurde vom Gericht von den Verbrechen der Rechtsbeugung und Veruntreuung freigesprochen, deren er beschuldigt wurde. Der Freispruch erfolgte im Zusammenhang mit der angeblichen Verwendung von Stadtkassenmitteln zum Kauf von Eintrittskarten für Fußballspiele.
Das Gericht entschied außerdem, den ehemaligen Vizebürgermeister Patrocínio Azevedo und die damalige Sekretärin der Präsidentschaft freizusprechen, die ebenfalls als Mittäter derselben Straftaten angeklagt waren. Die drei Angeklagten sahen sich außerdem dem Vorwurf der Urkundenfälschung gegenüber.
Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage gegen die drei Angeklagten erhoben und behauptet, dass sie kommunale Mittel für persönliche Zwecke verwendet hätten, insbesondere für Ausgaben im Zusammenhang mit der Anreise zu Sportveranstaltungen. Die Verteidigung von Eduardo Vítor Rodrigues argumentierte stets die Rechtmäßigkeit der im Rahmen seiner kommunalen Aufgaben getätigten Ausgaben.
Mit dieser Entscheidung sind die strafrechtlichen Verfahren in dieser Angelegenheit abgeschlossen. Es ist nicht bekannt, ob die Staatsanwaltschaft Berufung einlegen wird.




