Die Umweltvereinigung Quercus kritisierte die Ausweitung von Golfplätzen in Portugal und stufte sie als "irrationale Wette" in einem Moment ein, in dem wachsende Risiken einer Ernährungskrise bestehen. Die Organisation warnte vor der Notwendigkeit, den Verlust von Agrarflächen einzudämmen, insbesondere angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel.
Die Quercus vertrat die Ansicht, dass der Bau neuer Golfplätze wertvolle Wasserressourcen verbraucht und fruchtbare Böden beansprucht, die der Nahrungsmittelproduktion gewidmet sein sollten. Der Verband betonte, dass Portugal bedeutende Herausforderungen im Bereich der Ernährungssicherheit bewältigen muss und dass es notwendig ist, die Landwirtschaft zu schützen.
Diese Position entsteht in einem Kontext wachsender Besorgnis über die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion und von Debatten über die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Die Quercus appellierte an Politiken, die Ernährung und Nachhaltigkeit Vorrang einräumen, zulasten von Tourismusprojekten, die große Mengen an Wasser und Land verbrauchen.



