Brasilien nähert sich einer weiteren Wahl, wobei nur noch 30 Tage vergehen, bis die Brasilianer wieder an die Urnen gehen. Diesmal ist das Land in die größte institutionelle Krise der Neuen Republik eingehüllt, die das politische und soziale Szenario tiefgreifend beeinflusst.
Die drei Gewalten – Exekutive, Legislative und Judikative – sind von einer beispiellosen Vertrauenskrise geprägt. Das Oberste Gericht wird als das am stärksten von diesem Glaubwürdigkeitsverlust bei der Bevölkerung betroffene angesehen.
Die Brasilianer werden Präsidenten, Gouverneure, Senatoren und Bundesabgeordnete inmitten dieses Kontexts tiefgreifender institutioneller Instabilität wählen. Die Wahlprogramme konkurrieren im Nachteil um die Aufmerksamkeit der Wählerschaft angesichts der Auswirkungen der Erosion grundlegender gesellschaftlicher Werte.
Der Artikel kritisiert scharf die Situation Brasiliens kurz vor dem Wahlprozess und zeichnet ein düsteres Bild der nationalen Institutionen und ihrer ethischen Grundlagen.




