Heavy Metal ist seit langem eine Tradition beim Rock in Rio. Der Begriff "Metaleiro", der heute liebevoll von den Anhängern verwendet wird, soll von TV Globo während der Übertragungen der ersten Festivalausgabe 1985 geprägt worden sein, als Iron Maiden, AC/DC, Ozzy Osbourne, Scorpions und Whitesnake zum ersten Mal in Brasilien auftraten. Seitdem kehrten viele dieser Künstler zum Festival zurück und festigten den Metal-Tag als Institution.
2026 ist der Metal-Tag während eines großen Samstags beim Festival vertreten, allerdings ohne Künstler mit 40 oder 50 Jahren Karriere im Programm. Die große Ausnahme ist Sepultura, eine häufige Band beim Rock in Rio, die sich vor ihrer Auflösung zum letzten Mal präsentiert.
Andreas Kisser, Gitarrist der Band, kommentiert, dass die Geschichte von Sepultura beim Rock in Rio überaus reichhaltig ist. Der Abschied der Band markiert eine "Stabübergabe" an Bands der neuen Generation, die ebenfalls beim Event auftreten, und repräsentiert die Kontinuität des Heavy Metals beim Festival.




