Beamtinnen und Beamte aus verschiedenen Regierungsebenen entwickeln Strategien, um die Macht der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) einzuschränken, falls die Partei bei den Landtagswahlen am kommenden Sonntag die Kontrolle über ein Bundesland gewinnt. Dies wäre das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass eine rechtsextreme Partei die Kontrolle über ein deutsches Bundesland übernimmt.
Die Bemühungen der Behörden umfassen Versuche, die routinemäßige Weitergabe von Geheiminformationen an die Landesverfassungsschutzämter einzuschränken, falls die AfD diese kontrolliert. Sie beinhalten zudem weniger drastische Maßnahmen in Bezug auf öffentliche Politiken.
Die Planung wird teilweise durch die Befürchtung motiviert, dass Mitglieder der Partei Staatsgeheimnisse an Russland weitergeben könnten, ein Land, mit dem die Partei enge Beziehungen pflegt. Die Maßnahmen werden in Interviews und Stellungnahmen hochrangiger Beamter sowohl öffentlich als auch hinter den Kulissen dargelegt.




