Der argentinische Präsident Javier Milei machte aus den sozialen Netzwerken eine mächtige politische Waffe, um 2023 an die Macht zu gelangen. Doch der Verschleiß dieser digitalen Maschine deckt die Herausforderungen auf, mit denen er konfrontiert ist, um im nächsten Jahr die Wiederwahl zu schaffen.
Die Erwähnungen Mileis auf digitalen Plattformen sanken im Juni auf 3,7 Millionen, was einen Rückgang von 72 Prozent gegenüber dem Höchststand von 12,6 Millionen im Februar 2025 darstellt, laut einem Bericht der Beratungsfirma Ad Hoc.
Die Interaktionen mit seinen Beiträgen auf X, wie Reposts und Likes, sanken um 62 Prozent seit seinem Amtsantritt. Dieser Rückgang spiegelt einen zunehmend treibenden politischen Diskurs wider.
Die wirtschaftlichen Fortschritte sind ins Stocken geraten, seine gesetzgeberische Agenda steht vor Hindernissen und Korruptionsskandale haben die Unterschiede zwischen Milei und seinen politischen Gegnern verwischt, was zum Rückgang des Engagements in den sozialen Netzwerken beigetragen hat.




